
… nicht, sich in abgefahrenen Konzepten oder Vorstellungen zu verlieren. Spiritualität ist kein Gedankenkonstrukt, es ist der lebendige und gelebte Moment. Nur wenn ich wirklich anwesend bin mit meinem Körper, meinem Verstand und meiner Seele, kann ich wirken und dadurch etwas be-wirken. Und das ist es, was mich motiviert Yoga weiterzugeben: Ich möchte diese Erfahrung teilen und dadurch jeder und jedem Neugierigen ermöglichen, sich endlich wieder einmal selbst zu spüren. Wahrzunehmen, was eigentlich in einem drin gerade passiert und welche Signale der Körper und die Gefühle einem geben. Wir lernen so viel – lebenslanges Lernen heißt es heute, aber wer bringt uns bei uns selbst zu spüren und wer gibt uns die Sicherheit, dass diese Empfindungen richtig sind? Denn das sind sie. Wir sind richtig sind! Woher wissen wir, wie die Signale unseres Körpers und unsere Emotionen zu deuten sind? Yoga öffnet dazu einen Weg. Er ist nicht spektakulär und schon gar nicht glamurös – oft tut er weh, ganz körperlich. Und manchmal auch emotional. Er zeigt dir deine Engstellen und deine Blockaden. Er zwingt sich dahin zuschauen, wo man im Alltag nur allzu gerne die Ablenkung bevorzugt, um nicht fühlen zu müssen. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer und schon gar nicht mysteriös, uns selbst zu verstehen. Unser Körper und unsere Emotionen sprechen die ganze Zeit zu uns – alles was es zu tun gibt, ist zuzuhören. Der Rest ergibt sich meist von ganz alleine. Denn wenn man erst einmal angefangen hat zuzuhören, ist es schwer wieder wegzuhören. Auch, wenn wir das bis jetzt so gut geschafft haben. Und oft tut Yoga auch einfach nur gut, ohne viel bedeutungsschwangere Interpretation. Der Körper entspannt sich, er fühlt, dass er da sein darf und ihm endlich einmal zugehört wird. Und wenn nach der Ursache, der getanen Arbeit (Asana) dann ein Wirkung einsetzt, sind die Empfindungen umso reicher und der entspannte Körper ermöglicht einen entspannten Geist. Wer sehnt sich nicht danach? Aber wehe dem, der glaubt, dass hiermit ein Ziel erreicht sei. Es geht immer weiter und die angenehmen Gefühle sind nur eine weitere Wegmarke – genauso wie die unangenehmen.
Yoga ist für mich der Moment. Dann relativieren sich die Umstände und Verstrickungen um mich herum und es gelingt mir viel besser Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Ich liebe diese Klarheit und dieses Gefühl der Selbstermächtigung, welches durch ehrliche Arbeit an mir selbst und erwartungsfreies Handeln geschieht. In meinen Yogastunden versuche ich dafür Raum zu geben, so dass dadurch jede und jeder die Möglichkeit bekommt anzukommen, da zu sein, sich zu fühlen – wie auch immer das Gefühl gerade ist. Gewahrsein ohne Erwartung oder Bewertung.“

Yoga Specht bietet flexible Stunden, die sich deinem Lebensstil anpassen. Unser Ansatz konzentriert sich auf die Entwicklung eines individuellen Praxis, sodass du dich auf deine eigene Weise weiterentwickeln kannst.
